Was haben die Harz AG, die MAN Truck & Bus AG, der Nationalpark Harz, die Wolfsburg AG, das Projekt Ortsentwicklung Schierke und der Brockenwirt gemeinsam? Sie alle beteiligten sich an der Exkursion einer Gruppe Studierender des Geographischen Instituts der Universität Kiel. 

2014 09-Kieler-Studentengruppe

Vom 07. bis 13.09.2014 wurde den Studierenden ein umfassender und teils konträrer Einblick in die naturräumlichen und wirtschaftlichen Ressourcen sowie Potenziale des Harzes und seines Umlandes gegeben. Neben der Auseinandersetzung mit den naturräumlichen Potenzialen des Harzes standen Städte wie Wolfsburg und Salzgitter als Teile der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg auf dem Programm. Dabei wurden Wirtschaftswachstum, aber auch Schrumpfung von Industriegebieten und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung untersucht. Auch der Harz ist von diesen gegensätzlichen Entwicklungen berührt: den Spagat zwischen der Intensivierung zum inszenierten Spaßtourismus einerseits und den Zielen des Nationalparks Harz andererseits gilt es zu schaffen. All diese Ausführungen wurden dankbar, aber auch kritisch, von den Studenten hinterfragt.

Besonders große Aufmerksamkeit wurde dem Thema Grenzöffnung und der Zeit des Zusammenwachsens geschenkt, da ein Großteil der Studierenden im Jahr des Mauerfalls gerade geboren wurde. Insbesondere Herr Steinhoff als Brockenwirt, konnte sehr anschauliche Episoden vom Aufbau der gastronomischen Versorgung auf dem Brocken erzählen.